Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Jan 19

Was ist Jordan?  Wo ist das? Jeder Christ weiß die Antwort: Ort des Taufens Jesus Christi  in Israel. Aber wer weiß, dass so in Russland jeder Ort am Wasser genannt  wird,  wo die Menschen sich ins Wasser  am 18 oder 19 Januar tauchen um sich mit Jesus Christi am Tag seines Taufens zu einigen, seinem Beispiel zu folgen?

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Tausende gläubigen Menschen machen das froh und gern  auch bei starkem Frost im Winter, da Mitte Januar in Europa gerade Winter ist und auch bei uns auf der Krim gerade starke Froste  herrschen. Doch baden die Menschen fast nackt, freuen sich darauf und glauben dass nur stark und gesund davon werden.

Wenn es an einem See das Wasser gefroren ist, wird  eine Öffnung im Form des Kreuzes gemacht, genau solches Bad als Jordan genannt wird, wo sich die Menschen dann dreimal tauchen und sich kreuzen.

Neue Sitte ist bei uns auf der Krim direkt am Meer zu baden, das wird auch als Jordanbaden heißen,  man glaubt auch dass ganzes Wasser in der Nacht am 18 Januar und dann auch am 19 Januar heilig und heilend ist  und so auch das ganze Jahr bleiben kann wenn man etwas in die Flasche nimmt.

Solche Flaschen kann man auch sehr günstig in der Kirche kaufen  oder man kann zur Quelle mit eigener Flasche kommen und gratis sie einfüllen…

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Bei uns in Simferopol, zum Beispiel wird das Mineralwasser aus Aluschta- Naturschutzgebiet  von der Quelle des Kosma und Damian-Kloster gebracht, dass mit seiner Sauberkeit und heilender  Kraft bekannt ist, das übrigens reines Silber in seinem Zustand enthält und auch dadurch berühmt ist.

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Die neue Alexander Newski Kathedrale in Simferopol, die unter dem Präsidenten Patronat wiederaufgebaut wurde,  hält ihre Türe offen und der goldene Stern wie auch ihre goldene Kuppel noch von Weitem zu sehen sind und für jede Menschenseele  den Weg zum Tempel zeigt und als Wegweiser dient…

Okt 11

DSCF5612          Wohltätige Aktion “ Tage der weißen Blume” wurde zum ersten Mal in Russland im 1911 Jahr unter  Begünstigung der Zarenfamilie durchgeführt.

Verschiedene Schichten der Bevölkerung  durften das Geld spenden um der schwiendsüchtigen Kindern zu helfen.  Es wurden wohltätige Märkte organisiert, wo jeder Mensch konnte die von den Kindern selbst gebastelte weißen Blumen, oft Margaritten, kaufen. Der Preis war frei, Jeder bestimmte ihn selbst.

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Die Tradition den armen kranken Menschen zu helfen, wurde in Russland ab 2005 Jahr wiedererneut und ist regelmässig geworden.

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Im 2014 Jahr wurde die wohltätige Aktion „ Weiße Blume“ nach  mehr als Hundert Jahren auch auf der Krim wiedergeboren  und in Jalta, Ort Livadia, im Zarenpalast durchgeführt.

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Am 24 September 2016  haben  auch  wir in Simferopol solche Aktion  unterstützt.

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Es gab viele weißen Papierblumen, es gab viel Menschen und  es gab Menschenliebe und der große Wunsch den armen kranken Kindern zu helfen, diesmal  Krebskranken.

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Und es war auch schön in altem Stadtpark  sich zu sammeln, wo unsere Eltern in ihrer Jugend tanzten und wo das alte Denkmal der Katharina der Grosse wiederaufgebaut wurde, wovon lohnt es sich gesondert zu erzählen.

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Übrigens  diesmal konnte man auch manche Tanzen lernen, Balltanzen von alten Zarenzeiten…

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Mai 30

“Gouvernementstadt Simferopol”

oder  „Auf dem Wege russischen Zaren“ – diese zwei Themen wurden am 25 mai 2016 in  der Hauptstadt der Autonomen Republik Krim von dem Stadtrat Simferopol präsentiert.

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Die Einwohner der Stadt wie auch die Gäste, die an der Veranstaltung teilgenommen hatten, konnten auch den neuen doppelstockigen Reisebus inspektieren und eigene Idee wie auch Vorschläge anbieten.

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Jetzt steht dieser Bus mit 55 Plätzen zur Verfügung für die Reiseleiter der Stadt und Gäste. Die Telefonnummer für Buchung steht an dem Bord der Maschine.

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So hofft der Buergermeister der Stadt und seine Mannschaft mehr Komfort für die Gäste der Hauptstadt an zu bieten und damit sie für die Stadt zu gewinnen.

Es ist doch kein Geheimnis, dass viele Gäste betrachten Simferopol, leider, nur als Transitstadt für weitere Fahrt nach Südküste der Krim mit dem Schwarzen Meer.

Simferopol aber mit seiner reichen Geschichte lohnt sich um hier ein Paar Tage zu bleiben und ihre Geschichte kennen zu lernen.

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Diese zwei Einführungen in die Geschichte der Gouvernementstadt Simferopol auf dem Wege russischen Zaren  entdecken neue Seite in alter Geschichte der Stadt.

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Herzlich Willkommen in Simferopol!

Apr 13

Am 13. April 1944 wurde die Stadt Simferopol von den deutschen Faschisten befreit. Heute feiern Simferopoler den 72 Jahrestag dieses Sieges. DSCF5087

Wir, Generation des 60 Jahren, finden es wichtig, die Geschichte des Volkes nicht zu vergessen.

Das Volk, das keine Geschichte hat, hat auch keine Zukunft. Das sehen wir auf dem Beispiel mit der Ukraine.

Deswegen haben Leute ihre Kinder heute auf Hauptbahnhof in Simferopol mitgebracht um ihnen manche Episode der Geschichte des Landes beizubringen.

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Heute zum ersten Mal nach 72 Jahren wurde von den Enthusiasten den s.g. Zug des Sieges vorbereitet. Der richtige Zug, der seit Jahrzehnten auf dem Podest in Sewastopol am Bahnhof als Denkmal stand, wurde repariert und kam selbst nach Simferopol, er wurde entsprechend jenen Kriegszeiten dekoriert und die Menschen in Uniform Sowjetischen Soldaten begleiteten ihn. DSCF5109

Hier hatte er eine Stunde Pause am Bahnhof, da konnte jeder Fotos machen und alles in der Nähe betrachten. Sicher war das für Kinder interessant, aber auch alte Leute waren froh, jeder hatte eigene Erinnerungen…

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Um 12 Uhr 30 Minuten fuhr der Zug weiter, nach Feodossia.

Aber das war ein Ereignis und das Volk fühlte die Einigkeit.

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Mir ist es unheimlich schade, dass ausländische Leute das alles nicht sehen konnten . Die Isolation und all mögliche Sanktionen gegen uns sind ungerecht, diejenige, die unsere Vereinigung mit Russland ignorieren, kochen in eigener Saft und betrügen sich selbst. Und je länger das dauert, desto groesser wird die Spalte zwischen unseren Völkern.

Wir haben Vereinigung Deutschland verstanden. Hier ist dasselbe. Man muss Verstandnis  zu russischem Volk haben.

Man muss hierher kommen um das zu verstehen.

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Genauso umgekehrt, je weniger Möglichkeiten werden russische Menschen haben Deutschland zu besuchen, desto weniger Information sie über Deutsche Menschen haben, desto leichter kann man die Menschen manipulieren.

Und dann kann es tatsächlich passieren, dass die Menschen ganz falsche Vorstellung über einander haben, was in der Wirklichkeit sehr gefährlich ist, wie uns der Beispiel mit der Ukraine zeigt, wo wir Verwandte haben, die durch diese Manipulationen total falsche Vorstellung über uns und unser Leben haben und viele sind uns zu Feinde geworden. Das muss man vermeiden. Die Menschen müssen viel reisen und eigene Meinung über alles bilden.

Also das war schön heute  und das muss der Geschichte gehören.

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Jan 13

Das Alte/Neue Jahr …

Hat Jemand davon gehört?  Sicher, jeder feiert  „den guten Rutsch ins neue Jahr“ zweimal. In Russland. Nach neuem und altem Kalender, also nach zwei Wochen.

DSCF4905Dazwischen liegt Weihnachten, am 7 Januar. Normalerweise gibt es Schnee nach altem Kalender. Danach am 19 Januar kommt Christie Taufen und berühmten Taufenfrost.

In diesem Jahr gab es keine Schnee weder zu Europäischen noch zu Russischen Weihnachten, es ist  +12 Grad draußen. Ob es Frost bis zu 19 Januar kommt ist eine gute Frage.

Aber wir haben so viel Geschenke in diesem Jahr auf der Krim erhhalten, dass Wärme im Winter auch als Gottesgabe zu betrachten ist.

Grosse und kleine russische Städte und ganze Gebiete halfen uns, über 5 Millionen Touristen kamen zu uns zu Besuch um die Krim zu unterstützen, Die Schulen bekamen Sportausrüstung, Kindergärten – zusäzliche Heizungsgerete und Möbel, jedes Krimgebiet bekam einen Sponsor aus Russland, so  z.B.die Hauptstadt Simferopol – die Stadt Sankt-Petersburg u.s.w.;

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Und natürlich gab es schöne Geschenke zum Neujahr: 20 Meterhohe Tanne wurde nach Simferopol aus Wologda-Gebiet mit speziellem Transport geliefert. Man konnte im Internet den Weg beobachten und sogar den Fahrer mit SMS unterstützen.  Man sagt, es wurde nach dem Wunsch  von Ded Moros gemacht.

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Und danach kam auch Ded Moros selbst, der russische Weihnachtsmann, aus der Stadt Welikij Ustüg, woher er stammt (das wissen alle russische Kinder, die ihm Briefe schreiben), jetzt wissen auch wir dasJ und dürfen auch bei ihm Geschenke bestellen.

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Gross und schön ist die Tanne, die ueber100 Jahre alt ist und die Aeste im Durchmaesser etwa 7 Meter haben. Womit kann man sie vergleichen? Vielleicht mit  dem Turm am Hauptbahnhof, der 42 m hoch ist.

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Aber unvergleichbar ist das Gefühl der menschlichen Wärme und Einigkeit, das man spürt, wenn solche Geschenke bekommt.

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Wir wünschen für uns alle  nochmals das glückliche und friedliche Neue 2016 Jahr!

 

 

 

Dez 02

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Der Winter 2015 treffen wir ohne Strom. So sind politische Realitäten bei uns.

Das ist Terrorismus: ukrainische  und krimtatarische Nationalisten haben an der Grenze Ukraine-Krim die Stromleitung grundsätzlich beschädigt.

Das bringt riesige Verluste  nicht nur der  Krimbevoelkerung,   sondern auch der ukrainischen.

Ukraine hat versucht diese zu reparieren, aber die Nazis lassen die Monteure nicht dazu.

Wir auf der Krim überleben das. Dringend wurde 15000 Dieselgeneratoren aus Russland auf unsere Halbinsel  mit Aviation geliefert.

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Einheimisches Kraftwerk wurde maximal belastet, der Strom stundenweise für alle Bewohner der Halbinsel verteilt.

Also wir haben das Licht zu Hause, zweimal pro Tag, so schreibe ich diese Seite am  frühen Morgen.

Und was uns nicht umbringt macht uns stärker!

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Wir sind gemeinsam  und genießen diese Einigkeit. Man kann mehr Zeit der Familie widmen, alte  Backrezepte erinnern, mit Kerzenlicht am Tisch sitzen.

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Es ist gemuehtlich  bei uns zu Hause und  die Menschen haben das Licht in ihrer Seele. Und man schenkt  menschliche Waereme zu einander. Das ist heute typisch auf der Krim.

Doch schon ab 22 Dezember kommt stabile Stromleitung zu uns aus Russland über das Meer. Und das wird auch sehr gut,  denn nicht umsonst blüht jetzt so optimistisch  die Blume, welche in der ganzen Welt als Weihnachtsblume heißt und  der Gottesegen bedeutet!

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Okt 07

Заявление В.Das Buch über die Pflanzen in unserer Umgebung  hat unsere Kollegin Olga Karpenko veröffentlicht und  im Wirtschaftszentrum der Krimfederal-universität präsentiert.

DSCF4654Bewundere Dich!

Diese Worte hat mir im ihren Buch  die Autorin geschrieben.  Dieser Wunsch ist der rote Faden  dieses Werkes.

“Der Futter unter unseren Füssen oder merkwürdige Geschichten über Essbare Pflanzen” – so heißt  (in meiner Übersetzung) das erste Buch von Olga.

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Im Buch sind  50 Pflanzen kreativ dargestellt. Die „ bekannten Unbekannten“ nennt sie Autorin, die Fachbotanikerin ist und 25 Jahren dieses Fach an der Schule unterrichtete. Aber seit vielen Jahren ist Olga als Reiseführerin tätig und ist in die Krim verliebt.

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Im Buch sind essbare Pflanzen gesammelt, mit Fotos, Beschreibungen und Kochrezepten. Aber Olga hat vielmals wiederholt, viele Pflanzen kann man zu Hause kultivieren und sie will keinesfalls die Menschen motivieren, alles zu fressen, was man sieht :)

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Das Ziel war- den Menschen die Liebe zur Natur und der Umgebung beizubringen und neue Wunder zu entdecken, dort wo es fast unglaublich ist: zum Beispiel durch Geschmack…

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Nach dem Vortrag gab es auch die Fürung durch botanischen Garten der Universität in Simferopol,  der im 2004 Jahr angelegt wurde und die Fläche 32,55 Ha beträgt.

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Okt 04

DSCF4634Der Altweibersommer, so heißen diese bescheidene Blumen bei uns im Volksmund.

Auf der Krim herrscht heute aber tatsächlich der Sommer, auch im Herbst.

Bis +25 Grad nach Celsius.  Sonnig war es und bis 30 Grad der ganze September.  Schön warm ist es auch jetzt.  Der Badesaison dauert weiter.

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Sicher sind wir vom Gott gesegnet auf unserer Halbinsel…

Die ganze Zeit vom Februar bis Oktober war auf Ereignissen sehr reich, wie in der Politik so auch im Kulturleben der Krim.

Für manche Menschen aber einfaches friedliches Lenen war im Vordergrund,  so bin ich zum Beispiel Oma geworden! Und dieser Wunder  hat mich völlig fasziniert, so dass ich für lange Monaten alles Andere vergessen hatte.

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So ist dieser Altweibersommer: bescheiden, aber trotzdem  sehr schön!

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Feb 23

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„Masleniza“, so heißt der Feiertag in Russland, wann das ganze Volk sich mit dem Winter verabschiedet. Dazu gehört auch russische Spezialität „Bliny“, sie werden rund , wie die Sonne selbst, auf der Pfanne gebacken.

253Man muss tanzen und singen wie auch Bliny essen um den Fruhling einzuladen…

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Und es gibt verschiedene Zutaten für Bliny: von traditionellen Honig  mit sauerer Sahne oder Kaviar, bis Marmelade und Kondensmilch,  nach jedem Geschmack.

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Diese uralte russische Tradition ist zu uns zurückgekehrt und einen Feiertag ist mehr geworden, warum nicht?

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Jan 28

DSCF1129„Die Stadt kümmert sich um Sie“ – das kann man hier an der Eingangstür  lesen.

Direkt am Bahnhof, dem Gleis gegenüber, steht das Kiosk, wo sich das Informationszentrum des Stadtrates, s.g. „Simferopoler Tourservice „befindet.

Hier kann man jede Information über Aufenthalt auf der Krim erhalten.

Es ist  kaum zu glauben, aber viele Menschen in postsowjetischen Staaten tatsächlich können erst am Bahnhof der Hauptstadt der Krim entscheiden, wo sie ihren Urlaub verbringen. Dafür existiert dieser Dienst mit speziellem erfahrenem Fachpersonal. Diese Leute stehen oft mit dem Schild gleich vor den Wagonstüren und bieten ihre Leistungen an.

DSCF2542Man vertraut normalerweise diesen Agenten, weil sie offiziell arbeiten und staatliche Preise anbieten. Manche haben ihre Stammgäste, die von Jahr zu Jahr hierher kommen und nur bei „ihrem“ Agent den Urlaub buchen. Sie können auch damit profitieren, wenn mit einer Gruppe Gäste kommen und mich anrufen :).  Man kann auch eintägigen Ausflug buchen oder Sdatrundgang.

Natürlich kann man hier auch andere Fragen stellen. So war es in vorigem Sommer, die wichtigste Frage der Gäste ,leider,  „Wo ist der Immigrationsdienst?“

Dort wurden Flüchtlinge aus Donbass empfangt. Hunderte Menschen pro Tag kamen mit solcher Bitte nach Simferopol aus Lugansk und aus Donezk, mit vielen Kindern. Über 800 000 Flüchtlinge sind während des Krieges in der Ukraine auf der Krim angekommen. Am Bahnhof wurde dafür das Hotel des weltberüemmten Pionierlager „Artek“ zur Verfügung gestellt. Von hier aus, nach der Erholung, Registrierung, nach erster Hilfe der Psychologen wurde die Leute weiter begleitet, zuerst nach Sanatorien und Erholungsheime der Krim, später aber nach Zeltlager, wenn es kein Platz gab. Viele Leute aber kamen als Gäste zu Verwandten auf Sommerferien zu Besuch, sie glaubten der Krieg wird bald enden.

Dieser Sommer hat praktisch  kein Geld der Mitarbeiter des Informationszentren gebracht, die Züge aus der Ukraine brachten keine Touristen, nur Flüchtlinge.

Aber unser Volk hatte viel Mitleid und es gab viel Freiwillige Mitarbeiter.

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Wir haben auch goldene Schokoladenmedaille verdient, was auch schön war und in guter Atmosphäre gefeiert  wurde.

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Die Züge kamen mit großer Verspätung, wir sprachen mit den Menschen aus Donbass. Das sind mutige Menschen, überwigend Frauen mit Kindern, ihre Männer kämpfen gegen ukrainischer Armee. Sie sagten, nur russische Nachrichten sagen die Wahrheit.

Später hat Ukraine die Zugverbindung zwischen der Ukraine und der Krim verboten. Der Bahnhof wurde  fast leer. Nur Vorortzüge erfüllten ihren Fahrplan.

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Die Eisenbahnfachleute standen unter Gefahr der Arbeitslosigkeit und Kündigung.

Einen neuen Lokomotiv, unser Stolz, wurde  nach Dnepropetrowsk gejagt und nicht zuruckgekehrt. Aber Rußland hat uns eigene neue Lokomotive geschenkt und unsere Eisenbahn unterstützt.

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so bekam die Krim eigene Krimeisenbahn, neue Organisation, wo die Einheimische ihre Arbeitsplätze  wieder erhalten konnten.DSCF2560

Wir,  Krimbewohner, bekamen auch neue, komfortable Vorortzüge.

DSCF2563Und wir bleiben unserer Tradition treu, mit dem Vorortzug zum Meer zu fahren. Das kann uns Kiew nicht verbieten und nicht wegnehmen.

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Und unsere  Reise mit dem Vorortzüg ist ein besonderes Erlebnis. Hier kann man volle Service  haben ohne aufzustehen, man kann schöne Landschaften im Fenster betrachten, man kann Zeitungen und Zeitschriften , frische selbstgebackene Brötchen  und Kaffe, Eis oder Bier, jede nötige und unnötige Kleinigkeiten kaufen, immer wird etwas angeboten, auch schöne Musik und Gesang hören, gratis oder kann man Spende geben. Hier verdienen Studenten und Rentner. Und das ist bunt und lustig.

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Ich liebe aber Gemütlichkeit und schöne Landschaften im Fenster, solche Hobelenmotive mit Olivenbäume zu genießen, die sich kilometerweit  ziehen und  sich mit den Meeressandstrände  wechseln.

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Das dauern etwa zwei Stunden, wird aber mit wunderschönem Badetag belohnt.

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Wir lieben diese Orte bei Jewpatoria. Die Rentner durften gratis fahren, sie treffen sich in beliebtem Wagon, hier gibt es gute Freundschaften und sogar eigene Mode und Modelle. Manche alte Damen sind richtig elegant und sind Vorbild für andere.

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Andere aber sind richtige Babuschki, oft mit Enkelkindern und haben andere werte. Wir alle haben Nostalgie um unsere Kindheit…

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Damals kamen 12 Millionen Gaeste auf die Krim pro Jahr. Diese Straende waren voll und Züge auch dicht. Unsere Familie hatte den Vorteil mit erstem Yug um 5 Uhr zu fahren, weil wir in der Nähe vom Bahnhof wohnen. Diese Erinnerungen über Morgenfrische Luft und Sonnenaufgang sind immer noch stark…

Heute reicht Platz für alle, die Gäste kamen mit dem Flugzeug über Moskau zu uns, viele Russische Reisefirmen sind Pleite gegangen, aber 4 Millionen 200 000 Gäste kamen trotzdem zu uns in diesem Jahr ab April 2014 und über 200 000 extra zu Winterfeiertage. Und das ist das gute Zeichen, weil diese Gäste Sanatorien und Erholungsheime buchen und richtiges Geld in die  Entwicklung der  Infrastruktur  investieren.

DSCF2546Fruher gab es Gäste, die rundum sparen mussten, 80% Ukrainer, und es gab sogar komische Fälle, wenn Leute nicht nur mit dem Auto und Sack Kartoffel auf die Krim  kamen, sonder auch mit lebendigen Huehnen, die frische Eier legen mussten:) Praktisch,  nicht wahr?