Archive for Mai, 2014

Mai 14

“Granit  ist die Visitenkarte der Erde” – so sagen die Geologen. Und das ist  nicht umsonst, weil  dieses magmatische Gestein  typisch für unseren Planeten ist. Im Laufen von Millionen Jahren wurde dieses Gestein zusammengeschmolzen und dadurch besonders hart geworden, so dass praktisch keinen Einfluss von Außen auf ihn wirken kann.


Aber  ganz besondere Art dieses Gestein existiert an der Südküste der Krim,  auf dem Gebiet des Felsen Paragilmen, nicht weit von der Stadt Aluschta.Dieses Gestein heißt Plagiogranit  und kann auch verschiedene Farben haben.

 

Auf dem Fels Paragilmen  gibt es  das Naturschutzgebiet, wo man sehr gut wandern kann.

Und von der Spitze des Berges ganz besondere Panorama auf die Südküste  der Halbinsel mit dem Berg „Aju-Dag“( welcher einen trinkenden Bären ähnelt), Städte Gursuf, Aluschta, Jalta eröffnet.

Und ich habe gedacht, dass dieses  hartes einheimisches Gestein ist unser einheimisches Volk ähnlich,  das genauso wie dieser Granit im Laufen der Geschichte zusammengeschmolzen war und dadurch besondere Härte bekam..

Eine richtige Visitenkarte der Krim ist ihr weises Volk, für welches das Streben zur Freiheit und den Frieden die wichtigsten Werte sind, die es von einer Generation zu der anderen Übergeben wurden.

So ist der Frieden ein QwalitätenTest für die Krimbewohner.

Insgesamt wohnen heute über 130 Nationalitäten auf der Krim.

 

Mai 06

70 Jahre feiern in diesem Frühling  Simferopoler die Befreiung von der Hitlertrokkupation ihrer Stadt.

Diesmal aber mit  mehr Verständnis für Geschichte.

Es ist eindeutig klar geworden: wer  die Geschichte vergisst, kann sie wieder erleben. So bekommen in diesem Jahr auch Denkmäler  frische Farben,  und die Eltern führen Kinder zum Ewigen Feuer…

 

Mai 02

Krimfrühling

Krimfrühling  hat in diesem Jahr die ganze Welt überrascht  und unsere Halbinsel  dadurch besonders bekannt gemacht.

Die Schneeglockchen sind Symbol  dieser Zeit geworden. Oft konnte man auf den Strassen die Schilder  über Referendum sehen.

Das ist schon vorbei, diese Änderungen sind  zur Alltag geworden.

Die Menschen lernen aber sich  wieder über Feiertage freuen. So wurde auch der 1 Mai  wieder gefeiert, Tag der Arbeit und des Friedens. „Mir, Trud, Mai“ wurde wieder groß geschrieben  und die Menschen freuten sich richtig, als ob die Jugend zurückgekehrt ist…

Im Stadtpark  gab es viel Kinder, und eine alte Frau verkaufte Karameläpfel. Und der Mann verkaufte süße “Watte“, genau so wie in meiner Kindheit.

Da konnte ich nicht widerstehen und habe  mir ein Apfel gekauft.

Und ich war froh zu sehen, wie eine Frau die “Watte“  ihrem Sohn kaufte.

Das ist doch schön, wenn heutige Kinder (und nicht nur Kinder) den Geschmack unserer Kindheit probieren können…